Gerneralversammlung vom 20.03.2009

Handharmonika-Club "Viktoria" feiert sein 75-jähriges Bestehen - Musikalische Revue als Höhepunkt


Letzten Freitag fand die diesjährige Generalversammlung des Harmonika-Clubs statt, der dieses Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Jubeljahr. Nach der musikalischen Eröffnung durch das 1. Orchester wurde die Tagesordnung von der Vorsitzenden Doris Weßbecher-Hengst verlesen, zu der es seitens der Versammlung keine Einwände gab.

 

Schriftführerin Beate Hauns ging in ihrem ausführlichen Bericht auf die einzelnen Veranstaltungen des letzten Jahres ein. Sie zählte die verschiedenen Aktivitäten des HCs und die Auftritte des 1. Orchesters auf. Zu den größeren Veranstaltungen gehörten die HC-Hoggede, das Kirchenkonzert und die Weihnachtsfeier. Das Kirchenkonzert war ein gelungenes Konzert und jeweils 500,00 € konnten dadurch an den Kindergarten Au am Rhein sowie den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Karlsruhe gespendet werden. Im Juni hat man zusammen mit dem Patenverein einen tollen Abend in Kork gefeiert, die Freundschaft besteht seit 50 Jahren.

 

Musikvorstand Norbert Hettel berichtete über die Situation des 1. Orchesters. Leider waren hier weitere Abgänge zu beklagen, so dass der aktuelle Spielerstand 20 Personen sind.

 

Dirigent Horst Engelhard appellierte eindringlich an die Spieler, weiterhin zusammenzuhalten, es komme auf jeden einzelnen an. Er erklärte auch, dass nunmehr 8 Jugendliche langsam in das 1. Orchester integriert werden sollen, um dieses personell aufzustocken. Er hoffe dadurch, den Jugendlichen einen Anreiz zu geben, damit diese weiterhin dabeibleiben. Bei der Revue im November werden sie dann zusammen mit dem 1. Orchester das Programm gestalten. Die Revue wird in drei Teile gegliedert sein und chronologisch die Entwicklung der Akkordeonmusik musikalisch aufzeigen . Beginnen werden die diatonischen Akkordeonspieler zusammen mit Spielern aus Kork, der Mittelteil wird vom 1. Orchester gestaltet, im dritten Teil wird vorwiegend die HC-Jugend auftreten. Daneben werden auch Solisten, Chor und Tanzgruppe mitwirken. Über die Nachwuchsarbeit informierte in ihrer Funktion als Jugendleiterin Doris Weßbecher-Hengst. Sie erklärte ein neues Konzept für die Kinder der musikalischen Früherziehung. Auf Forderung der Eltern sollen den Kindern verschiedene Instrumente vorgestellt werden. Des weiteren stellte sie das neue Ausbildungskonzept für Jugendliche vor, die ins 1. Orchester kommen. Durch längere und gemeinsame Proben sollen sie auf das 1. Orchester vorbereitet werden.

 

Ein positiver Kassenbericht wurde von der Kassiererin Ursel Schröder vorgetragen. Die beiden Kassenprüfer Dieter Weßbecher und Jochen Merz bescheinigten ihr eine beispielhafte Buchführung. Bei ihrer Überprüfung konnten sie seit 2002 jeweils einen Überschuss in der Kasse feststellen.

 

Bürgermeister Rihm dankte den Vereinsverantwortlichen und allen Aktiven für ihren vorbildlichen Einsatz und lobte die Vereinsarbeit. Bei den folgenden Neuwahlen gab es keine Änderungen. Anerkennung für seine geleistete Arbeit wurde Raimund Busch zugesprochen, der nunmehr als 2. Schriftführer und Webmaster bestätigt wurde. Zum neuen Kassenprüfer wurde Werner Ax gewählt.

 

Zum Abschluss berichtete die Vorsitzende über die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr. Bei der Hoggede wird vormittags eine Ehrenmatinee durchgeführt, bei der zahlreiche Ehrungen vorgenommen werden. Wegen des diesjährigen 75-jährigen Jubiläums ist dies ein besserer Rahmen als bei der Versammlung. Die Revue wird am 20. und 21.11.2009 stattfinden. Die Vorsitzende wies darauf hin, dass Ehrenmitglied beim HC wird, wer 50 Jahre passives Mitglied ist und 75 Jahre alt ist. Aufgrund der großen Anzahl von Ehrenmitgliedern, die insbesondere beitragsfrei sind, wurde in der letzten Satzungsänderung das Lebensalter von 70 auf 75 Jahre hochgesetzt.

 

Abschließend gab sie bekannt, dass der HC zusammen mit dem Musikverein und dem Gesangverein vereinbart hat, künftig eine gemeinsame Gedenkfeier für die verstorbenen Mitglieder abzuhalten. Diese soll jeweils im November stattfinden und 1 Verein wird die Gestaltung übernehmen. Ausnahmen könnten natürlich in Absprache gemacht werden. Man möchte so das Problem lösen, dass bei Beerdigungen/Seelenämter nicht genügend Spieler/Sänger kurzfristig kommen können.

 

 (Auszug aus dem Gemeindeanzeiger 27. März 2009, Beate Hauns)